Blog

Eine neuer Vorkurs fängt an

Am 25. November fängt ein neuer Vorkurs an. Aber was ist denn der Vorkurs?

Ganz einfach: Ihre Tochter hat ein bisschen im Kindergarten mitgesungen, möchte gerne nun mehr singen, ist sich aber nicht sicher, ob sie sich in einer bestehenden Gruppe wohl fühlen würde? der Mädchenchor Reutlingen heißt alle Mädchen in jeder Gruppe herzlich Willkommen, aber wenn die Hemmschwelle zu groß erscheint, gibt es eine Lösung: im Vorkurs sind alle Kinder neu! sie sind alle 6 oder 7 Jahre alt und haben noch nie im Chor gesungen.

Im Vorkurs lernen die Mädchen spielerisch und allmählich, 40 Minuten (mit einer kleinen Pause) konzentriert zu bleiben, auf die anderen zu achten, die eigene Stimme kennen, und lernen auch schon viele Lieder. Der Vorkurs beinhaltet 10 Probentermine (Montags, 15 bis 15:40 Uhr ab dem 25.11.19). Am Ende gibt es ein kleiner Auftritt nur für Eltern und Geschwister! Und im Dezember findet das große Adventskonzert des Mädchenchors Reutlingen statt. Dort könnte es sein, dass der Vorkurs schon sein erster öffentlicher Auftritt erlebt!

Nach dem Vorkurs steht dem Einstieg in den Chor C nichts mehr im Wege. Durch die Pausenzeit im Chorraum und durch das Adventskonzert kennen die Vorkurs-Mädchen schon die „größeren“, außerdem ist bis dahin der Vorkurs eine zusammengehörende Gruppe.

Mehr Informationen und Anmeldung bei Frau Katzenmayer unter info@capella-vocalis.de

PS: Ihr Sohn möchte auch singen? schicken Sie ebenfalls hierzu eine Email an Frau Katzenmayer, der Knabenchor capella vocalis freut sich!

Wer ist eigentlich… unsere Stimmbildnerin?

Ich bin Anna Avdalyan aus Armenien. Singen hab ich angefangen als ich 6 Jahre alt war. Es war mir immer klar, dass die Musik für mich keinen Hobby sein kann. Mein Traum war Gesang in Deutschland zu studieren. Trotzdem zuerst hab ich in Armenien Musikwissenschaft studiert und jetzt bin ich in der Opernschule an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Seit dem Frühling 2019 gebe ich Stimmbildung im Mädchenchor und das bringt mir nur Freude.

Was machst Du sonst?
In der Opernschule bin ich sehr beschäftigt mit dem Studium und gebe mir viele Mühe um die Sängerin zu werden, die ich will. Gleichzeitig bin ich engagiert als Sängerin viele Konzerte zu singen. Dieses Glück, welches ich auf der Bühne empfinde, zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Und wenn Du mal nicht singst oder unterrichtest?
Wenn ich keine Musik mache und eine ruhige Zeit zu Hause verbringen will, schaue ich mir gerne viele Filme von den unterschiedlichen Ländern an. Es ist für mich immer interessant, andere Kulturen kennenzulernen. Sehr gerne treffe ich mich mit den Freunden und gehe in den Zoo. Aber auch sehr gerne gehe ich ins Konzert und genieße, wie die andere musizieren.

Was wolltest Du werden, als Du ein Kind warst?
Als Kind hab ich geträumt Mathematikerin zu werden und in der Schule zu unterrichten. Aber jetzt bin ich sehr zufrieden, dass ich doch Sängerin geworden bin 🙂

Wer ist eigentlich… unsere Chorleiterin?

…ich heiße Isabelle Métrope. Ich bin Deutsch-Französin und singe schon mein Leben lang. Trotzdem habe ich zuerst Geige gelernt, und einiges studiert, was mit Musik nichts zu tun hatte! Später habe ich dann doch an der Folkwang Universität der Künste Chorleitung, Musikwissenschaft und Gesangspädagogik studiert… ich leite den Mädchenchor Reutlingen seit 2018 und es macht mir große Freude, mit den Mädchen zu arbeiten!

Was machst Du sonst?
Neben dem Mädchenchor leite ich die jüngsten Sänger der Tübinger Kinderkantorei (Hochschule für Kirchenmusik/Tübinger Innenstadtgemeinden), den Chor des Leibniz Kollegs an der Uni Tübingen und den Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Neckartailfingen. Außerdem bin ich Chorassistentin und Stimmbildnerin bei der Kantorei der Karlshöhe Ludwigsburg und bei der Martinskantorei der evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-Möhringen-Fasanenhof. Und weil ich aber auch sehr, sehr, sehr gerne selber singe, bin ich u.a. Mitglied im figure humaine kammerchor, und trete ab und zu auch solistisch auf. Wo und wann, kann man auf www.vokalisa.de nachschauen.

Und wenn Du mal nicht dirigierst oder singst?
Wenn ich mal keine Musik mache, dann übersetze ich, layoute Plakate oder Broschüren, schreibe Artikel oder erstelle Radiobeiträge. Wenn ich Luft brauche, gehe ich in den Wald oder schwimmen oder treffe mich mit Freunden, und wenn immer noch Freizeit übrig bleibt, tauche in ein Buch ab, und dann heißt es: tschüss, Welt!

Was wolltest Du werden, als Du ein Kind warst?
Ich wollte als Kind Vulkanologe werden, später Biologin. Als Teenager wollte ich Geigerin im Orchester werden. Und dann ist doch alles anders gekommen, aber es ist schön so wie es ist 🙂

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Einen guten Freund, ein Heft und Stifte, und meine Geige.

Hallo Sommer!

Unser Sommerkonzert am 21. Juli 2019 in der Auferstehungskirche war ein voller Erfolg! Fotogalerie unten.

Alle Chorgruppen des Mädchenchors traten auf und leiteten mit einem gemeinsamen Kanon den sonnigen Mittag ein. Der musikalische Spaziergang führte über einen Sonnenuntergang am Meer mit einem glänzenden Mond, im Licht dessen der Chor A eine schöne Nacht ankündigte. Zuvor hatte der Chor B die Rückkehr des Kuckucks und der schönen Tage besungen, was die Katzen wortwörtlich zum Singen brachte. Chorleiterin Isabelle Métrope und Stimmbildnerin Anna Awdalyan sangen ein Duett von Johannes Brahms, das von der engen Beziehung zweier Schwester erzählte… bis sich beide in denselben Jungen verliebten. Der Chor A wiegte das Publikum ebenfalls mit Brahmsschen Klängen (Die Meere) ehe die jüngsten Sängerinnen ein spanisches Kinderlied (La mar estaba salada) durch alle Vokalen erklingen ließ. Begleitet wurde der Chor von Tatsuya Ohira und Isabelle Métrope am Klavier und von Elke Boll an den Blockflöten. Mit einem israelischen Gebet verabschiedete sich der Mädchenchor in die Sommerpause, bevor Sängerinnen, Leiterinnen und Eltern den Mittag im Garten der Kirche ausklingen ließ.

Der Nächste Auftritt wird am 6. Dezember in der Marienkirche stattfinden. Mehr hierzu unter Auftritte.

Fotos: T. Xiang.